Ibbenbürener Hallenfestival

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Presse

Zeitungs-Berichte

→ 24.01.1989 - IVZ - Trainer rundum zufrieden
→ 23.01.1989 - IVZ - Titelverteidiger VfL Osnabrück 5:4 nach 7-m-Schießen gegen Meppen
→ 23.01.1989 - IVZ - ISV und Laggenbeck als Favoritenschreck

→ 21.01.1989 - IVZ - Hallen-Spektakel der Arminia verspricht wieder Fußball total
→ 20.01.1989 - IVZ - Wer schafft die Qualifikation zum Vergleich mit VfL und SCP?
19.01.1989 - IVZ -  Münster hat Ibbenbüren in bester Erinnerung
19.01.1989 - IVZ -  Ibbenbüren ist wichtigstes Turnier im VfL Einzugsbereich
→ 18.01.1989 - IVZ - Burandt: "Wollen es Zweitligisten so schwer wie möglich machen"
15.01.1989 - IVZ - Interesse groß
13.01.1989 - IVZ - Kartenvorverkauf der DJK läuft auf Hochtouren
→ 07.01.1989 - IVZ - Ab Montag beginnt Vorverkauf für Superturnier
30.11.1988 - IVZ - Wattenscheid und Meppen sind Gegner von Gastgeber Arminia

24.01.1989
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung 

Trainer rundum zufrieden

-da- Ibbenbüren. Das zweite Hallenfußball-Festival der DJK Arminia Ibbenbüren am vergangenen Wochenende war nach Einschätzung der Verantwortlichen der Arminia und der Trainer und Manager der teilnehmenden Mannschaften erneut ein voller Erfolg. Sowohl in sportlicher als auch in organisatorischer und finanzieller Hinsicht sei alles zum Besten bestellt, so der einhellige Tenor auf einer im Anschluß an das Turnier gehaltenen Pressekonferenz.
HeskampHennes Lunau, Arminias Vorsitzender, begrüßte auf der Pressekonferenz zunächst den Trainer des siegreichen VfL Osnabrück, Hans-Werner Moors, der in sportlicher Hinsicht naturgemäß keine Klagen hatte. Der Organisation des Turniers sprach er ein großes Kompliment aus. Seine Mannschaft, so Moors, sei nicht aus finanziellen Erwägungen nach Ibbenbüren gereist, „sondern, um schönen Hallenfußball zu zeigen. Wir brauchen im Abstiegskampf in der Rückrunde die Rückendeckung unserer Fans an der Bremer Brücke und wollten hier eine gute Leistung zeigen, damit wir Zuschauer werben, die uns beistehen", so Moors.
Ins gleiche Horn stieß VfL Manager Wolfgang Loos: „Wir waren hauptsächlich aus Imagegründen hier. Wie man gesehen hat, standen ungefähr 50 Prozent der Leute hinter dem VfL. Da Ibbenbüren zum Einzugsgebiet Osnabrücks gehört, konnten wir hier etwas für unser Image tun. Ich glaube, das ist uns geglückt."
Gerd van Zoest, Manager bei der SV Meppen, lobte zu allererst ausdrücklich die Organisation des Arminia-Turnieres. „Wir waren während der Hallensaison bei vier Turnieren, dieses hier war von der Spannung her das beste und sicher auch das fairste, an dem wir teilgenommen haben. Wir kommen gerne wieder“, war Gerd van Zoest voll des Lobes.
EndspielteilnehmerDer Trainer von Verbandsligist Emsdetten 05, Klaus Bienemann, sah einen Selbstzweck in der Teilnahme seiner Mannschaft, die im Spiel um den dritten Platz den Wattenscheidern so grandios Paroli geboten hatte. „Wir hatten viel Spaß bei diesem Turnier. Auch gegen Osnabrück haben wir unsere Chancen gehabt, denen ich ein wenig nachtrauere. Das ganze Turnier war eine runde Geschichte", zeigte sich auch Bienemann zufrieden.
Von den Verantwortlichen für die Mannschaften äußerte sich zuletzt der Coach des Gastgebers, Klaus Burandt: „Gut bei dieser Hallenveranstaltung war die Mischung aus Amateuren und Profis. Man konnte doch sehen, daß die Amateure teilweise in der Lage sind, ganz gut mit den Profis mitzuhalten. So hatten auch wir unsere Chancen gegen Meppen."
TorschützenkönigHerward Niehoff, der für die Organisation des Turnieres verantwortlich zeichnete, war ebenfalls rundum zufrieden:„Wir haben nicht nur an das Sportliche, sondern auch an die Organisation des Ganzen gedacht. Das Ergebnis hat Mut gemacht, die Sache langsam, aber stetig zu steigern." Herward Niehoff gab auf der Pressekonferenz auch die offiziellen Besucherzahlen bekannt: „Am ersten Spieltag waren es 900, am zweiten sogar 2100 zahlende Zuschauer.
Zahlen, die laut Hennes Lunau neben den Geldern und Preisen der Sponsoren dazu beitrugen, daß auch finanziell alles stimme. Das letzte Wort bei der Pressekonferenz gebührte Peter Bielefeld: „Ich habe schon bei vielen Veranstaltungen moderiert, aber noch nicht bei einer wie dieser. Es war schon eine tolle Sache!"

Besonderes Lob sprach am Sonntag der Veranstalter DJK Arminia den beiden Hausmeistern Werner Stockmann und Helmut Dirksmeyer aus, die maßgeblichen Anteil am Gelingen des Hallenhits hatten. 

Szene Endspiel

      Vörckel
   
Torwart Minikicker

Szene Minikicker
   
Storp Manietta

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23.01.1989

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung 

IVZ - Titelverteidiger VfL Osnabrück 5:4 nach 7-m-Schießen gegen Meppen

Über 2000 Zuschauer sahen dramatische Endspiele in der Kreissporthalle

-ck- Ibbenbüren. An Dramatik kaum zu überbieten war gestern der First-Cup in der Kreissporthalle. Beide Endrundenspiele beim 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Festival der DJK Arminia gingen ins Siebenmeterschießen. Den Siegerpokal holte sich erneut der VfL Osnabrück durch ein 5:4 nach Siebenmeterschießen über den SV Meppen.
Szene ArminiaIn der Neuauflage des letztjährigen Finales stand es 2:2 nach Ablauf der regulären Spielzeit (2mal 15 Minuten). In der ausverkauften Kreissporthalle hatten Grabotin und Heskamp den VfL in Front geschossen. Meppen glich jeweils durch Myyry und Faltin zum 1:1 bzw. 2:2 aus.
Eine lange Zeit verhalten geführtes Finale wurde erst in den Schlußminuten so lebendig, wie es sich die Fans wünschten. Spannend war die Partie allemal. In der Verlängerung brachte Sulmann Meppen in Front, aber 30 Sekunden vor Schluß glich Glöde aus. Im Siebenmeterschießen hatte Osnabrück am Ende mit 5:4 die Nase vorn und holte sich den First-Cup und 3000,- DM Siegprämie.
Reichlich Tore hatten die Besucher im Spiel um Platz drei gesehen. Emsdetten, die Überraschungsmannschaft des Turniers, ertrotzte gegen den Zweitligisten Wattenscheid nach Verlängerung ein 5:5. Erst im Siebenmeterschießen setzte sich die größere Nervenstärke der Profis durch.
VossebergEs waren wie im Vorjahr über 2000 Zuschauer, die in der Kreissporthalle auf ihre Kosten kamen. Und das nicht erst im Endspiel. Alle Mannschaften bemühten sich um attraktiven Hallenfußball. Natürlich setzten die Zweitligisten Meppen, Osnabrück und Wattenscheid die Akzente, aber auch die "Kleinen", wie Vorrundensieger Emsdetten 05 (Verbandsliga) und Gastgeber Arminia Ibbenbüren (Bezirksliga) hielten sich prima.
Natürlich hofften die heimischen Fans gleich im ersten Spiel der DJK gegen Meppen auf eine Überraschung. Und wie bei der 1. Auflage des Hallenfußball-Festivals kam auch diesmal der SVM nur mit Mühe zum Erfolg über die DJK. Zwar lagen die Arminen nach verhaltenem Beginn der Meppener doch noch 0:2 zurück, aber nach Berward Vossebergs Anschlußtreffer hatten die Hausherren sogar den Ausgleich auf dem Fuß. Das galt auch für die Schlußphase, nachdem Harry Brügge das 1:3 des SVM beantwortet hatte.
Im zweiten Gruppenspiel gegen Wattenscheid bekamen die DJKler dann die Überlegenheit eines Zweitligisten zu spüren. Bernhard Maniettas Ausgleichtor rüttelte die Wattenscheider, gerade aus dem Trainingslager in Spanien zurückgekehrt, richtig wach. Binnen weniger Minuten hieß es 1:5. Der Rest war Formsache. Aber immerhin: Vosseberg, Vörckel und Brügge konnten am Ende auch noch von sich behauten, gegen den Bundesligisten getroffen zu haben.
HeskampDie Wattenscheider durften sich nach diesem klaren Erfolg gute Chancen auf die Finalteilnahme ausrechnen. Denn gegen Meppen hieß es bis zwei Sekunden vor Schluß 2:2, das hätte dem Turnierneuling in Ibbenbüren gereicht. Dann allerdings jubelte plötzlich Meppen, weil Sulmanns Verzweiflungsschuß - noch abgefälscht - in den Maschen zappelte.
Den Weg zur Wiederholung des Finales vom letzten Jahr ebnete in der anderen Gruppe der VfL Osnabrück. Gegen Emsdetten taten sich die VfLer noch schwerer (2:1), im entscheidenden Spiel gegen Münster - zuvor war Preußen gegen Emsdetten über ein 1:1 nicht hinausgekommen - klappte es in der zweiten Halbzeit wie am Schnürchen. Lange Zeit waren die VfLer allerdings dem Billard-Tor des SCP hinterhergelaufen, ehe die Revanche für die Niederlage beim Turnier der Preußen perfekt war. 


Am Rande notiert

* Der Andrang zum 2. Fußball-Festival der Arminia war wieder enorm. Was die Parkmoral der Besucher anbetrifft, war aber im Vergleich zum Vorjahr kaum Besserung festzustellen: Zugeparkte Gehwege und Straßen in unmittelbarer Nähe der Halle. Gut angenommen wurden andererseits Parkmöglichkeiten wie die Plätze an der Reichsbahn. Die Tiefgarage dagegen blieb fast leer: 27 Fahrzeuge waren zu zählen, als das erste Spiel zwischen Meppen und Arminia lief, unwesentlich mehr waren es vor den Endrundenspielen.

* Die meisten Fans hatte auch diesmal wieder der VfL Osnabrück. Allerdings hatten diesmal auch Preußen Münster und der Neuling Wattenscheid 09 einen stimmgewaltigen Anhang mitgebracht. Anfeuerungshilfe für die Arminia aus Ibbenbüren gab es gleich im ersten Spiel gegen Meppen von den F1-Schlachtenbummlern. Bis das Ibbenbürener Publikum aus sich herauskommt - das zeigte schon das Vorrundenturnier - gebraucht es einige Zeit.Minikicker

* Eine ganz tolle Sache war gestern das Einlagespiel der Minikicker von Arminia Ibbenbüren gegen die Fußball-Zwerge von Schwarz-Weiß Esch. Beiden Teams machte die große Kulisse nichts aus, es wurde ganz unbeschwert dem Ball nachgejagt. Herzerfrischende Szenen spielten sich ab. Verdienter Applaus war den Kleinen sicher.

* Immer wieder erbost war Osnabrücks Manager Wolfgang Loos, wenn im Bandenbereich gegrätscht wurde. "Gerade in solchen Szenen kann es Verletzungen geben," stellte er fest. Die Schiedsrichter versuchten diese Vergehen dann auch konsequent zu ahnden.

Overkamp

        DJK Arminia Ibbenbüren

 

 

 

 

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23.01.1989
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung 

ISV und Laggenbeck als Favoritenschreck

Emsdetten 05 gewinnt Vorrunden-Turnier

-ck- Ibbenbüren. Die Fußballer von Cheruskia Laggenbeck hatten trotz großartiger Vorstellung Grund, sich zu ärgern: Nur hauchdünn verpaßten sie am Samstag beim Auftakt des 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Festivals die Qualifikation zum First-Cup und damit die Chance, wie Ausrichter Arminia gegen die erlesene Konkurrenz aus der 2. Bundesliga anzutreten.Laggenbeck
Im Endspiel des Vorrundenturniers in der Kreissporthalle waren es vor rund 600 Zuschauern ausgerechnet zwei "Hiesige", die den Traum des SVC von Spielen gegen Preußen Münster und den VfL Osnabrück beendeten: Der Ex-Laggenbecker Stefan Tschöke glich sechs Minuten vor dem Ende für den Verbandsligisten Emsdetten 05 aus. Zuvor hatte Rolf Michel die Cheruskia in Front geschossen und die Tür zum First-Cup aufgestossen. Diese Tür blieb in einem packenden Finale bis 30 Sekunden vor Schluß für die Laggenbecker noch einen Spalt breit geöffnet. Dann schlug sie der Ex-ISVer Felix Gerighausen mit seinem Treffer zum 2:1 zu.
SzeneDie Emsdettener waren ein würdiger Turniersieger. Aber bei allem Respekt vor der spielerisch starken Leistung des Verbandsligisten - besonders von den Ex-Ibbenbürenern Felix Gerighausen und Stefan Schüttken - Cheruskia Laggenbeck hätte den Turniersieg auch verdient gehabt. Immerhin hatten die Cherusker in ihrer Gruppe den VfB Rheine hinter sich gelassen, hatten gegen den Oberligisten einen 0:2 Rückstand wettgemacht und nach diesem Remis unter dem Strich höhere Siege als der VfB errungen. Ein Tor fehlte den Rheinensern zum Finale.
Das Torverhältnis mußte auch in der zweiten Gruppe über die Endspielteilnahme entscheiden. Die beiden Kontrahenten: Vorjahressieger ISV und Emsdetten 05. Gleich im ersten Spiel waren die Klubs aufeinandergetroffen. Bis zehn Sekunden vor Schluß führte die ISV 1:0. Über den Ausgleich im letzten Moment durfte man sich beim Blick auf die Abschlußtabelle schwarz ärgern.
ISVFür kurze Zeit hatte es in dieser Gruppe danach ausgesehen, als sollte Hopsten ein Wort mitreden können. Als alle Teams bereits Minuspunkte aufwiesen, hatte Hopsten 4:0 Zähler. Doch dem Rückschlag gegen die ISV folgte ein noch größerer Einbruch gegen Emsdetten. Hier "punktete" 05 in Sachen Torverhältnis entscheidend, die ISV konnte das im letzten Spiel gegen Esch nicht mehr aufholen.
Dafür gingen die Ibbenbürener im Spiel um Platz drei noch einmal mit vollem Engagement gegen den VfB Rheine zur Sache. Beim Turnier in Lengerich hatten die ISVer den VfB im Finale sensationell 5:0 besiegt. Und auch diesmal zeigte die ISV, wo es langgeht: Ein Bombentor von Matthias Bärtels machte den 3:2 Erfolg perfekt, ein kleiner Trost für die ISV, die wieder ganz dicht am Qualifikationsplatz dran war.
Das Vorrundenturnier gab alles in allem einen guten Vorgeschmack für den Sonntag. Es wurden viele sehenswerte Treffer erzielt, die entscheidenden Spiele verliefen überaus spannend. Die Besucher durften zufrieden sein.

Greve

Sieger DJK - Verlierer VfB

-ck- Ibbenbüren. Bereits das Vorrundenturnier des 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Festivals war eine rundum gelungene Sache. Die Arminia als Veranstalter darf sich neben den erfolgreichen Mannschaften als Sieger fühlen, weil viele Dinge, die für Zuschauer und Aktiven getan wurden, ankamen.
Zwei Beispiele: Die eigens für die Spiele in der "kleinen" Halle errichtete Bande ist ein Prunkstück, die ideale Lösung für Spieler und Zuschauer; der "Informationsfluß" durch eine aufmerksame DJK-Regie klappte. Über Lautsprecher bekamen die Besucher aktuelle Spielstände geliefert; im kostenlos zur Eintrittskarte mitgelieferten Programmheft konnten die Fans auf der Tribüne selber erste "Hochrechnungen" anbringen.
Es gab allerdings auch einen Wermutstropfen: Der VfB Rheine, der sportlich gesehen mit dem vierten Platz nicht zufrieden sein konnte, erschien nicht zur Siegerehrung. Die DJK-Verantwortlichen konnten den Pokal und 100 DM Prämie nicht übergeben. Hennes Lunau verkniff sich am Mikrophon dazu einen Kommentar. Ein bitterer Nachgeschmack aber blieb.
RheineRiesenbeckAuch wenn die VfB-Akteuere durch die Zusage bei überaus vielen Turnieren an diesem Wochenende (Freitag bis zum späten Abend in Schüttorf, Samstag Ibbenbüren, Sonntag nochmals zwei Turniere) verständlicherweise so schnell wie möglich nach Hause wollten, zumindest ein Verantwortlicher hätte zur Siegerehrung erscheinen können. Zugunsten des VfB kann man nur annehmen, daß die Siegerehrung "verschwitzt" wurde. Ansonsten hätte der Oberligist in Ibbenbüren nicht nur das Spiel um Platz drei verloren.

Michel          Dierkes

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21.01.1989

Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung 

Hallen-Spektakel der Arminia verspricht wieder Fußball total

Heute Vorrundenturnier - morgen Spiele um den First-Cup

Ibbenbüren. Fußball total, das verspricht das 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Festival heute und morgen in der Kreissporthalle. Wer die Premiere dieses von der DJK Arminia ins Leben gerufene Fußballschlagers miterlebt hat, der dürfte sich bereits auf die Neuauflage dieses Hallenspektakels freuen.
Szene Vorturnier 88Gegenüber dem Vorjahr erlebt die Veranstaltung sogar noch eine Steigerung. Herward Niehoff, Arminensportwart und Gesamtleiter des Turniers um den First-Cup, konnte in diesem Jahr drei Zweitligisten verpflichten. Neben den alten Bekannten SV Meppen und VfL Osnabrück ist in diesem Jahr die SG Wattenscheid 09 mit von der Partie.
Die Wattenscheider, die sich immer noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga machen können, werden in stärkster Besetzung nach Ibbenbüren kommen. "Schließlich wollen wir den wertvollen Pokal der Ritterbrauerei mit nach Wattenscheid nehmen," so verlautet es aus der Wattenscheider Geschäftsstelle.
Etwas dagegen dürften aber sicher die letztjährigen Endspielgegner, der SV Meppen und der VfL Osnabrück haben. Denn immerhin geht es nicht nur um den Pokal, sonder um 6.500 DM Preisgeld, von dem der Sieger 3.000 DM erhält.
Im Bereich des Möglichen steht allerdings auch, daß weder die Meppener noch die Osnabrücker das Endspiel um den First-Cup erreichen. Denn Oberligist Preußen Münster konnte beim eigenen Hallenturnier nicht nur gewinnen, sonder sowohl Osnabrück als auch Fortuna Düsseldorf schlagen. Man darf also gespannt sein auf die Truppe von Trainer Horsch.
Lokalkolorit werden die Arminen selber ins Turnier hineinbringen. Die Mannen um Trainer Klaus Burandt besitzen ja bereits vom letztjährigen Turnier Erfahrung mit Profimannschaften. Damals streiften sie nur knapp an einer Sensation vorbei, als sie dem SV Meppen nur knapp mit 2:1 Toren unterlagen. Vielleicht glückt ja in diesem Jahr eine Überraschung.
Jens RemkeWer den begehrten 6. Platz im Teilnehmerfeld einnimmt, steht erst am Samstag nach dem Vorrundenturnier fest. Favoriten sind sicher Oberligist VfB Rheine und Verbandsligist Emsdetten 05. Aber auch die ISV wird alles daran setzen, wieder ins Turnier am Sonntag einzuziehen.
Damals mußten die Schöppinger im Hauptturnier erkennen, daß auch die sogenannten kleinen Vereine für Überraschungen sorgen können. Denn sie wurden von der ISV aus dem Rennen geworfen.
Spannung ist also angesagt, wenn morgen um 14:30 Uhr der erste Anstoß erfolgt. Daß der Nachmittag zu einem Erlebnis wird, dazu haben die Arminen um Herward Niehoff alles Erdenkliche getan.

FESTIVAL-SPLITTER

* Mit über 100 Helfern und Helferinnen an beiden Tagen sorgt die DJK Arminia dafür, daß das 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Festival reibungslos abläuft.

* Da sich die Beschallungsanlage der Kreissporthalle bei voller Besetzung als zu schwach erwiesen hat, wird am Sonntag eine eigens dafür installierte Anlage für gute Verständigung sorgen.

* Auch die Jüngsten sind am Sonntag mit von der Partie. In den Pausen bestreiten die F-Junioren von SW Esch und die C-Junioren der ISV jeweils Einlagespiele gegen den Gastgeber Arminia.

* Eine Neuverpflichtung meldet die SG Wattenscheid 09. Am vergangenen Mittwoch wurde Stefan Emmerling vom 1. FC Kaiserslautern verpflichtet. Der 22jährige Mittelfeldspieler soll bereits in Ibbenbüren eingesetzt werden.

* Für das Vorrundenturnier haben die Arminen in der Halle II eigens eine transportable Spielfeldbande gebaut. Die 45 m lange Konstruktion soll die Spiele interessanter machen und eine bessere Abgrenzung der Spielfläche ermöglichen.

* Beim 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Festival wird wieder auf 5-m-Tore gespielt. Dadurch werden die Spiele gerade für den Zuschauer interessanter.

* Mit H.-H. Rasche aus Petershagen leitet sogar ein Schiedsrichter mit Bundesligalizenz die Spiele um den First-Cup. Weitere Schiedsrichter sind H.-D. Schnippe (Rheine), F. Witte (Westerkappeln), H. Krasel (Riesenbeck), A. Döcker (Bevergern) und S. Brewe (Ibbenbüren).

Auch die Tiefgarage ist zu benutzen

Ibbenbüren. Beim ersten Hallenfußball-Festival der DJK Arminia Ibbenbüren im vergangenen Jahr in der neuen Kreissporthalle hat es einige Parkplatzprobleme gegeben. Das war aber wohl nicht auf fehlende Parkplatzmöglichkeiten zurückzuführen. Die Fußballfans wollten am liebsten bis vor die Halle fahren. So blieb im vergangenen Jahr die von der Stadt Ibbenbüren eigens für diese Veranstaltung geöffnete Tiefgarage am Neumarkt fast ungenutzt.
In diesem Jahr hoffen die Veranstalter, daß die Zuschauer rechtzeitig kommen, um so einen Parkplatz zu finden. Die Stadt Ibbenbüren hat abermals in diesem Jahr grünes Licht für die Einfahrt am Sonntag in die Tiefgarage am Neumarkt gegeben, in der immerhin 460 Parkplätze vorhanden sind. Weiter ist der Parkplatz "An der Reichsbahn" fertiggestellt, auf dem weitere 40 Einstellplätze vorhanden sind. Die DJK Arminia Ibbenbüren bittet um Verständnis dafür, daß die Plätze rund um die Halle für die Gastmannschaften reserviert werden.
Also Fußballfans: Am Sonntag ist die Tiefgarage am Neumarkt in der Zeit von 13 bis 21 Uhr für die Besucher des 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Festivals geöffnet. Die weiteren Parkmöglichkeiten sind noch einmal in der Zeichnung unter aufgeführt. 
Parken 

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20.01.1989
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung 

Wer schafft die Qualifikation zum Vergleich mit VfL und SCP?

Fußball-Festival der DJK Arminia beginnt mit dem Vorrunden-Turnier

SpielszeneVRIbbenbüren. Das 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Festival am 21. Und 22. Januar in der Kreissporthalle ist nicht nur in Fußballkreisen zur Zeit in aller Munde. Und jeder denkt dabei zunächst an die Elitekicker der 2. Bundesliga aus Wattenscheid, Meppen und Osnabrück, bzw. den Oberligisten aus Münster. 

Trotzdem sollte man nicht vergessen, daß bereits beim Vorrundenturnier am Samstag ein interessantes Feld von 10 Mannschaften an den Start geht, um den noch freien Platz im Hauptturnier am Sonntag auszuspielen. Wie stark der Samstag besetzt ist, beweist die Tatsache, daß mit dem VfB Rheine sogar ein Oberligist mit in die Qualifikationsrunde muß. Die Rheinenser bewiesen ihre Stärke beim eigenen Hallenturnier, wo ein erster Platz belegt werden konnte.

Mit Emsdetten 05 ist ein weiterer klangvoller Name vertreten. Sie führen die Gruppe B an, in der die beiden letztjährigen Endspielteilnehmer, die Bezirksligisten ISV und Riesenbeck, ebenfalls unbedingt ins Endspiel wollen. Die ISVer sorgten am letzten Wochenende für Schlagzeilen, als sie das Turnier in Lengerich gewannen und im Finale einen sensationellen 5:0-Sieg über den VfB Rheine landeten. 

Mit Cheruskia Laggenbeck und den Sportfreunden Lotte gehen zwei weitere Bezirksligisten an den Start. Der Bezirksligaspitzenreiter aus Lotte gehört sicher zu den Favoriten. Die Truppe um Axel Kreutzer konnte bereits beim ISV-Turnier überzeugen. Aber auch die Laggenbecker, zuletzt in Lengerich auf Platz sechs, sind stark einzuschätzen. Vervollständigt wird das 20er-Feld von den Kreisligisten Recke, Hopsten, Esch und Arminia II.

Gerade der Hallenfußball bringt oft Überraschungen. Samstag wird es auch darauf ankommen, wie viele Fans die einzelnen Mannschaften mobilisieren können. Denn mit den Zuschauern im Rücken wurde schon so manche Partie gewonnen. Warum sollte also ein Kreisligist nicht für eine Überraschung beim Vorrundenturnier sorgen?

Wie ernst auch die Arminia als Veranstalter das Vorrundenturnier nimmt, beweist die Tatsache, daß eigens für die sogenannte kleine Halle eine Bande gebaut wurde. Diese kostenintensive Einrichtung fördert nicht nur den Spielfluß auf dem Spielfeld sondern dürfte auch für die Zuschauer eine Bereicherung sein.

Interessant ist das Vorrundenturnier für die Vereine nicht nur wegen der Qualifikationsmöglichkeit für das Turnier um den First-Cup. 1.000 DM Gewinngelder werden von der Arminia ausgeschüttet, von denen der Sieger allein 400 DM erhält. Es lohnt sich also auf jeden Fall, der eigenen Mannschaft bereits am Samstag den Rücken zu stärken.

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19.01.1989
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung 

Münster hat Ibbenbüren in bester Erinnerung

Helmut Horsch will starkes Team präsentieren

Spielszene88-ck- Ibbenbüren. Helmut Horsch, Trainer des Amateur-Oberligisten SC Preußen Münster, hat das Hallenfußball-Festival der DJK Arminia in sehr guter Erinnerung: „Das war eine schöne Sache, meine Mannschaft denkt gern an das erste Turnier in Ibbenbüren zurück,“ so der Coach gestern im Gespräch mit der IVZ.

Horsch lobte vor allem die ausgezeichnete Atmosphäre, das den Preußen freundlich gesonnene Publikum sowie die Möglichkeit, sich vor den Spielen in einer zweiten Halle bestens aufwärmen zu können. Und schließlich habe man sich ja auch gut aus der Affäre gezogen, nur durch eine knappe Niederlage gegen den SV Meppen den Sprung ins Finale verpaßt.

Nach den großartigen Hallenauftritten der Münsteraner in den letzten Wochen trauen viele Fußballfans den Preußen eine Überraschung zu. Daß seine Mannen derzeit „gut drauf“ sind, bestätigte auch Horsch: „Wir befinden uns in einer guten Frühform, haben uns spielerisch verbessert und rechnen uns Chancen aus, den dritten Platz wieder zu erringen." Der wäre im Vergleich zum Vorjahr natürlich wertvoller, denn immerhin nehmen am First-Cup mit Meppen, Osnabrück und Wattenscheid drei Zweitligisten teil.

GäherUnd Helmut Horsch verspricht, so stark wie eben möglich in Ibbenbüren aufzulaufen: „Wir kommen bestimmt nicht mit einer schwachen Truppe nach Ibbenbüren. Wenn wir bis Sonntag von Verletzungen verschont bleiben - am Samstag spielen wir noch beim Turnier im Marl - wollen wir mit der stärksten Formation anreisen.“ Die Zuschauer hierzulande dürfen sich also auf Gäher, Koop, Beckstedde, Knauer und Co. freuen.
Beckstedde

Auf einen Favoriten für den Gruppensieg wollte sich Helmut Horsch noch nicht festlegen. Nicht zuletzt deshalb, weil der Sieger des Vorrundenturniers, neben dem VfL Osnabrück und den Preußen in der Gruppe 1 im Einsatz, noch nicht feststeht. Sehr gute Chancen beim Vorrundenturnier räumt Horsch dem Oberliga-Kollegen VfB Rheine ein („Die haben zuletzt in Nienberge beim Turnier einen starken Eindruck hinterlassen.“).

Den VfL Osnabrück haben die Münsteraner zwar auf dem eigenen Turnier besiegt, „doch das ist kein Indiz dafür, daß es wieder geschieht," so Helmut Horsch. Der SCP-Coach: „Ibbenbüren liegt im Einzugsgebiet des VfL, da wollen die Osnabrücker etwas zeigen.“ Etwas zeigen wollen aber auch die Preußen, die viele technisch versierte Spieler in ihren Reihen haben, die in diesem Jahr unter Beweis stellten, daß sie auch in der Halle auftrumpfen können.  

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19.01.1989
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung 

Ibbenbüren ist wichtigstes Turnier im VfL Einzugsbereich 

-ck- Ibbenbüren. Der VfL Osnabrück (2. Bundesliga) ist Pokalverteidiger beim 2. Hallenfußball-Festival am Sonntag in der Kreissporthalle (ab 14:30 Uhr). Auch in diesem Jahr zählt der VfL zu den Favoriten.

Im Gespräch mit der IVZ lobte VfL Manager Wolfgang Loos das Arminia-Turnier. Für eine Stadt wie Ibbenbüren ist es schon enorm, drei Zweitligisten bieten zu können, das muß erst einmal nachgemacht werden." Loos machte zwar deutlich, daß die Prioritäten seines Klubs ganz eindeutig bei der Meisterschaft auf dem Feld liegen, zeigte aber auch den Stellenwert des First-Cups in Ibbenbüren auf.

Wolfgang Loos: „Ibbenbüren ist das wichtigste Turnier in unserem Einzugsbereich. Der VfL hat in Ibbenbüren und Umgebung viele Anhänger, in erster Linie deswegen kommen wir nach Ibbenbüren." Turniere wie beispielsweise Hamburg hätten zwar einen ganz anderen finanziellen Rahmen, aber der VfL sei sehr daran interessiert, auch den Zuschauern hierzulande etwas zu bieten, nach Möglichkeit den Pokal zu verteidigen.

Was die Besetzung anbetrifft, wollte sich der Manager nicht festlegen. Loos: „Ich möchte da unserem Trainer nicht vorgreifen, aber wahrscheinlich werden die Spieler auflaufen, die zuletzt in Hamburg oder Münster dabei waren." Auf jeden Fall fehlen werden in der Kreissporthalle Basten und Pickenäcker, die verletzt sind. In Münster fielen besonders positiv Heike Glöde und Zeravica auf.

Besonders gut erinnern kann sich Wolfgang Loos an das Endspiel im letzten Jahr: „Das war wirklich ein Finale mit Haken und Ösen.“ Auf die unschönen Szenen des emotionsgeladenen Endspiels aus dem Vorjahr möchte auch der VfL-Manager diesmal gerne verzichten. Spannung und Dramatik ja - übertriebene Härte nein. Wolfgang Loos wünscht sich Hallenfußball mit reduzierter Verletzungsgefahr.

„Die Zuschauer wollen Fußball mit Kabinettstückchen sehen," so Wolfgang Loos. Der Manager weiter: „Gerade was das Grätschen und das Spiel an der Bande betrifft, muß vorsichtiger agiert werden!“ Für Loos ist beispielsweise eine zweiminütige Zeitstrafe beim Hineingrätschen am Mann als „Sofortmaßnahme" vorstellbar.

Auch wenn für die Profis in der Halle das Siegen um jeden Preis nicht immer das Maß aller Dinge ist, den Pokal möchten die Osnabrücker schon sehr gerne wieder mitnehmen. Wolfgang Loos auf die Frage, wen er neben dem VfL vorne sieht: „Der VfL hat sich in der Halle in diesem Jahr zwar noch nicht mit Ruhm bekleckert, wir haben aber beispielsweise in Hamburg nicht schlecht gespielt, das ungünstige Torverhältnis durch die hohe Niederlage gegen St. Pauli hat uns eine bessere Platzierung gekostet. In Münster war es ähnlich, wobei wir gegen unseren Gruppengegner Preußen nach der 5:7-Niederlage noch etwas gutzumachen haben. Insgesamt läßt sich die Spielstärke von Mannschaften in der Halle schwer einschätzen, ich möchte aber annehmen, daß die drei Zweitligisten am ehesten für den Turniersieg in Frage kommen." 

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18.01.1989
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung 

Burandt: „Wollen es Zweitligisten so schwer wie möglich machen"

IVZ sprach mit dem Trainer von Arminias BezirksligafußballernBurandt

-ck- Ibbenbüren. Was für die Gruppen-Konkurrenz aus Meppen und Wattenscheid eher ein Winterpausen-Alltag sein dürfte, wird am Sonntag für die Ibbenbürener Arminen zum Fußball-Feiertag: Die Spiele des 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Festivals um den First-Cup in der Kreissporthalle werfen für den Bezirksligisten fraglos größere Schatten voraus als für die etablierten Zweitbundesligisten.

Die Auslosung des Hauptturniers hat ergeben: Die DJK spielt mit dem SV Meppen und Wattenscheid 09 zusammen, in der anderen Gruppe streiten sich der VfL Osnabrück und Preußen Münster sowie ein am Vortag zu ermittelnder Vorrundenturniersieger um den Gruppensieg und die Endspielteilnahme.

„Natürlich laufen wir als klarer Außenseiter auf,“ weiß DJK- Trainer Klaus Burandt. Aber er verspricht: „Wir wollen es den beiden Zweitligisten so schwer wie möglich machen, Kampf und Begeisterung in die Waagschale werfen, um so vielleicht eine Überraschung zu schaffen. Im letzten Jahr war gegen Meppen beim 1:2 ja sogar ein Sieg möglich, sehr gerne möchten wir uns diesmal ähnlich gut verkaufen.“

Daß seine Akteure „heiß" sind, versteht sich von selbst, ein nochmaliger Motivationsschub ist am Sonntag von der Heimkulisse zu erwarten. Eine spezielle Vorbereitung für das Ereignis des Jahres gibt es bei den Arminen zwar nicht, dennoch bestätigte Trainer Burandt, daß er mit seinen Mannen das Training schon ein wenig mehr auf die Spiele am Sonntag ausgerichtet hat: „Wir haben in den letzten beiden Wochen in der Kreissporthalle trainiert, um uns an den stumpferen Boden zu gewöhnen“

Die Verletzungsgefahr beim Hallenfußball, in den vergangenen Wochen vor allem bei Turnieren mit Beteiligung von Bundesligisten ins Gerede gekommen, will auch Klaus Burandt nicht von der Hand weisen: „Die Verletzungsgefahr ist relativ groß, Gelenke und Bänder werden stark beansprucht, vor allem wenn noch übertriebene Härte und Einsatz hinzukommen. Wir sind bislang von größeren Verletzungen - toi, toi, toi - verschont geblieben. Ich muß aber auch sagen, daß beispielsweise das Turnier bei der ISV sehr fair verlief."

Und auf Fairness und Rücksichtnahme setzt Burandt auch im Hinblick auf den First-Cup: ..Die Mannschaften müssen sich auf die spielerischen Momente besinnen." Diese spielerische Stärke und große technische Möglichkeiten machen für Klaus Burandt Wattenscheid 09 nicht nur zum Gruppen-Favoriten, sondern auch zum ersten Aspiranten auf den First Cup. Burandt: „Schnelles und zugleich sicheres Spiel, Paßspiel mit Tempo also, ist in der Halle gefragt. Hier haben die Profis natürlich Vorteile." Die größten Chancen räumt der DJK- Trainer wie gesagt Wattenscheid ein. Die anderen „Großen", allen voran Pokalverteidiger VfL Osnabrück, werden es zu widerlegen versuchen. Zünglein an der Waage könnte auch die DJK sein.

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15.01.1989
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

Interesse groß

-ck- Ibbenbüren. Voll besetzt wie im Vorjahr dürfte am Wochenende die Kreissporthalle sein, wenn das 2. Ibbenbürener Hallenfuball-Festival um den First-Cup steigt. Der Veranstalter Arminia Ibbenbüren kann mit dem Vorverkauf zufrieden sein. Bereits ausverkauft ist die Haupttribüne mit den nummerierten Sitzplätzen für den Sonntag.

Das heißt aber nicht, daß es für den Hallenhit mit Bundesligabeteiligung keine Sitzplatzkarten mehr gibt. In den Vorverkaufsstellen (Sportstudio Wesselmann, Kanalstraße, Hauptstelle Sparkasse, Bachstraße, Gaststätte Meyering Gravenhorster Straße, Tofote Moden, Markstraße) sind noch die kombinierten Sitz-/Stehplatzkarten erhältlich. Um in den Genuß eines Sitzplatzes zu kommen, wird man hier aber am Haupttag rechtzeitig in der Halle sein müssen.

Gedacht haben die DJKler auch an den Anhang der Zweitligisten. So ging ein Kartenkontingent nach Osnabrück und Meppen. Die Vfl,-Fans sorgten bereits im Vorjahr für viel Stimmung. Wenn ihre Mannen in Aktion traten.

Spannend bleibt, wer als Sieger des Vorrundenturniers hervorgeht und damit das Sechserfeld (Vorrundensieger plus Gastgeber Arminia, Osnabrück, Wattenscheid, Meppen, Münster) komplettiert. Im letzten Jahr war es die ISV. Durchaus möglich, daß einige Fußballfans den Ausgang des Vorrundenturniers abwarten, um dann vielleicht noch „vor Ort“ eine Karte für den First-Cup zu ergattern.
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13.01.1988
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

Kartenvorverkauf der DJK läuft auf Hochtouren 

Ibbenbüren. Gut angelaufen ist nach Auskunft von Arminensportwart Herward Niehoff der Kartenverkauf für das 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Turnier am 21. und 22. Januar in der Kreissporthalle. Am Sonntag. wenn die Elitekicker um den First-Cup der Ritter-Brauerei spielen, dürfte die Halle wieder voll belegt sein.

Als Renner haben sich die Karten für die Haupttribüne erwiesen. Sie waren so stark gefragt, daß es inzwischen schwer sein dürfte, diese Kartenkategorie noch in den Vorverkaufsstellen zu bekommen. Wer trotzdem Wert auf einen Sitzplatz legt, braucht die Hoffnung aber nicht aufzugeben. Denn die oberen Tribünenränge wurden für die kombinierten Sitz- und Stehplatzkarten freigehalten. Allerdings sollte man dann am Veranstaltungstag so rechtzeitig anreisen, daß wirklich noch nicht alles besetzt ist.

Für das Vorrundenturnier am Samstag haben die Arminen auf den Verkauf festnummerierter Sitzplätze verzichtet. Da alle Mannschaften sowohl im kleinen als auch im großen Trakt der Kreissporthalle ihre Gruppenspiele bestreiten, dürften die Zuschauer ohnehin mit ihrer Mannschaft mitziehen wollen. Aber auch für das Vorrundenturnier gibt es die Karten bereits im Vorverkauf. Das erspart dem Fußballfan auf jeden Fall Wartezeiten an den Eingängen der Kreissporthalle. Wer sich auf jeden Fall den Eintritt sichern will, der sollte nicht erst bis zum Veranstaltungstag warten.

Das trifft besonders für das Turnier um den First-Cup zu. Sollte sich die eigene Mannschaft tatsächlich für das Sonntagsturnier qualifizieren, könnten alle Plätze, wie im Vorjahr, ausgebucht sein. Hier noch einmal die Vorverkaufsstellen: 1. Sportstudio Wesselmann, Kanalstraße-, 2. Hauptstelle Sparkasse Ibbenbüren, Bachstraße; 3. Gaststätte Meyering, Gravenhorster Straße-, 4. Tofote-Moden, Marktstraße.

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07.01.1989
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

Ab Montag beginnt der Vorverkauf für Superturnier

Ibbenbüren. Viele Fußballfans werden erfreut sein, daß endlich die Karten für das 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Festival um den First-Cup zu haben sind. Denn ab Montag läuft der Vorverkauf für das größte Fußballturnier des Tecklenburger Landes.
Nachdem im vergangenen Jahr zahlreiche Fußballfreunde unverrichteter Dinge wegen der völlig überfüllten Kreissporthalle nach Hause fahren mußten, will die DJK Arminia Ibbenbüren diesmal schon im Vorfeld Ärger vermeiden. So hat jeder bei rechtzeitiger Planung die Möglichkeit, seinen Einlaß zu sichern. Jedenfalls machen die zahlreichen Nachfragen deutlich, daß auch diesmal das Interesse bei allen Fußballfans riesengroß ist. Zumal in diesem Jahr mit dem VfL Osnabrück, SV Meppen und SG Wattenscheid 09 sogar drei Zweitligisten mit von der Partie sind. 
Erfreulich ist, daß die Arminen die Preise des Vorjahres halten konnten. Allerdings will man, so Hauptorganisator Herward Niehoff, in diesem Jahr die Haupttribüne als festen Sitzplatz verkaufen. Der besondere Service eines gesicherten Sitzplatzes ist mit 10,- DM aber bestimmt nicht zu hoch angesetzt.
Das gilt allerdings nicht für das Vorrundenturnier am Samstag, wenn 10 Vereine den begehrten 6. Teilnehmerplatz im Turnier um den First-Cup ausspielen.
Da auch dieses Turnier wesentlich besser besetzt ist als im Vorjahr, sind Sitzplätze auf der Haupttribüne nur durch rechtzeitiges Anreisen zu sichern.
Wer sich eine Karte sichern und lange Wartezeiten vermeiden will, sollte sich schon Eintrittskarten an folgenden Verkaufsstellen besorgen: Hauptstelle der Sparkasse Ibbenbüren, Bachstraße, Sportstudio Wesselmann, Kanalstraße, Tofote Moden, Marktstraße, Gaststätte Meyering, Gravenhorster Straße. 

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30.11.1988
Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung

Wattenscheid und Meppen sind Gegner von Gastgeber Arminia

Auslosung zum 2. Ibbenbürener Hallen-Festival ist erfolgt

AuslosungIbbenbüren. Die Tabellennachbarn der 2. Fußball-Bundesliga, die SG Wattenscheid 09 und der SV Meppen, treffen bereits in den Gruppenspielen des 2. Ibbenbürener Hallenfußball-Festivals aufeinander. Dies ergab die Auslosung der Spiele am 21. und 22. Januar in der Kreissporthalle in Ibbenbüren, die der Arminenvorstand in seinem Jugendraum vornahm.

Ist es schon das vorweggenommene Endspiel? Diese Frage kann man sich durchaus stellen. Legt man den aktuellen Tabellenstand der 2. Liga zugrunde, dann treffen die beiden stärksten Mannschaften im Rennen um den First-Cup bereits in den Gruppenspielen aufeinander.

Der Sieger im Spiel zwischen der SG Wattenscheid 09 und dem SV Meppen wird auf jeden Fall im Endspiel erwartet. Angesichts dieser Mitkonkurrenten wird der Ausrichter DJK Arminia Ibbenbüren als weitere Mannschaft der Gruppe B wohl kaum in der Lage sein, die Fußballwelt aus den Angeln zu heben.

In der Gruppe A scheinen die Verhältnisse klar zu sein. Hier ist der VfL Osnabrück eindeutiger Favorit. Die Münsteraner Preußen sind zwar sicher ein ernst zu nehmender Gegner, aber ob sie das Zeug haben, den Osnabrückern ein Bein zu stellen, darf bezweifelt werden. Der Sieger des Vorrundentumiers komplettiert die Gruppe A.

Im Vorrundenturnier am Samstag machen sich vor allen Dingen Oberligist VfB Rheine und Verhandsligist Emsdetten 05 Hoffnungen, beim Hauptturnier dabei zu sein. Wie aber so oft bei Hallenturnieren kann letztlich alles anders kommen.

Die Auslosung durch den Arminenvorstand brachte auf jeden Fall interessante Spielpaarungen zustande. Auf den ersten Blick erscheint die Gruppe A des Vorrundenturniers stärker besetzt. Gesamtleiter Herward Niehoff, der die Lose zog, brachte die Vereine VfB Rheine. Cheruskia Laggenbeck, SF Lotte, TuS Recke und die Zweitvertretung der Arminen zusammen Die Gruppe B wird aus den Vereinen Emsdetten 05, ISV, Teuto Riesenbeck, Westfalia Hopsten und SW Esch gebildet.

Spannende Spiele verspricht also nicht nur das Hauptturnier, bei dem es neben dem First-Cup noch um eine stattliche Siegprämie und um Masterspunkte geht. sondern auch das Vorrundenturnier. Vielleicht gibt es ja diesmal bereits hier eine ausverkaufte Kreissporthalle. Das würde bedeuten, daß über 4.000 Fußballbegeisterte die Spiele am 21 und 22. Januar verfolgen würden. Die Gruppeneinteilungen in der Übersicht:

Vorrundentumier:
Gruppe A: VfB Rheine, Cheruskia Laggenbeck, Sportfreunde Lotte, TuS Recke, DJK Arminia II. 
Gruppe B: Emsdetten 05, ISV, Teuto Riesenbeck, Westfalia Hopsten, SW Esch.

Hauptturnier:
Gruppe A: VfL Osnabrück, SC Preußen Münster, Vorrundenturniersieger.
Gruppe B: SG Wattenscheid 09, SV Meppen, DJK Arminia Ibbenbüren. 

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TuS Recke ist in der Hauptrunde

Hallenfestival der DJK Arminia Ibbenbüren

Der TuS Recke komplettiert das Hauptturnier des 30. Ibbenbürener Hallenfußballfestivals der DJK Arminia Ibbenbüren. Der Bezirksligist bezwang am Samstag im Finale des Vorrundenturniers den Landesligisten Preußen Lengerich mit 3:0.

Hier geht's zum Artikel vom 14.01.2017 aus der IVZ

Vladan Dindic traut seinem Team einiges zu

Gastgeber Arminia trifft beim Hallenfestival auf Köln, Lotte und Bremen. Der Sieger des Hauptturniers erhält eine Prämie in Höhe von 1.500 Euro.

Es ist auch in seiner mittlerweile 30. Auflage das am besten besetzte Hallenturnier der Region, erstmals seit vielen Jahren mischt mit den Sportfreunden Lotte auch wieder ein Drittligist mit. Mittendrin im Konzert der Großen beim großen Ibbenbürener Hallenfußballfestival in der Kreissporthalle wird wieder Gastgeber Arminia Ibbenbüren sein, der traditionell für das Hauptturnier am Sonntag gesetzt ist.

Hier geht's zum Artikel vom 14.01.2017 aus der IVZ

Bundesliga-Spieler werden erwartet

30. Hallenfestival der DJK Arminia Ibbenbüren in der Kreissporthalle

Die Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen, die Vorfreude wächst, das Turnier kann beginnen. Zum 30. Hallenfußballfestival in der Kreissporthalle am kommenden Wochenende steht der DJK Arminia Ibbenbüren ein echtes Mammutprogramm bevor.

Von Freitagabend bis Sonntag stehen sich in insgesamt sieben Turnieren verschiedener Altersklassen 73 Mannschaften gegenüber, die um die Siegertrophäen streiten.

Hier geht's zum Artikel vom 12.01.2017 aus der IVZ

 

 

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